Veröffentlicht am: Mo, 29 Sep, 2014
Foto: Immanuel Rahman

Nach Pannenserie: Der Encounter im Test auf dem Oktoberfest

Oktoberfest in München – „Encounter“ so heisst das als Sensation angepriesene Alien-Rundtheater auf dem Oktoberfest, jedoch hatte dieses am Dienstag noch immer geschlossen, da es technische Probleme gab.

Es gab von Anfang an einen technischen Totalausfall welcher für Umsatzeinbußen sorgte, denn das Fahrgeschäft hatte selbst am Dienstag noch geschlossen. Kinderkrankheiten? Wir haben erfahren, dass Ton, Mechanik sowie das Licht einfach nicht mitmachen wollten und somit die Attraktion geschlossen bleiben musste. Ob es nun die falsch eingebauten Lautsprecher waren, Bauteile welche zu spät geliefert wurden oder die Mängel die der TÜV bei den Sicherheitsbügeln beanstandet hatte, man kann es nicht sagen. Aber es scheint gerade so als wolle die Pannenserie nicht enden.

Am Dienstag Mittag war es dann endlich soweit, der „Encounter“ öffnete erstmals seine Tore. Für die Pannenserie entschuldigten sich die Betreiber in Form eines Preisnachlasses, vier Euro anstatt normalerweise acht Euro, „da es  derzeit auch noch ein paar kleine Mängel gibt die wir bis dato nicht reparieren konnten“ sagte Karl Häsler, der Betreiber des Encounters.  Die Attraktion ist sein großer Traum. Er will den Besuchern der Wiesn vermitteln, wie es ist in einem Labor zu sitzen indem Aliens gezüchtet werden und was passiert wenn eines der kleinen Biester entwischt.

Das ist es das Gebäude in dem sich die Aliens tummeln (Bild: BR / Simon Heimbuchner)

Das ist es, das Gebäude in dem sich die Aliens tummeln! (Bild: BR / Simon Heimbuchner)

Laut Betreiber Häsler solle man einfach am Mittwoch vorbei schauen, denn da würde dann alles funktionieren. Gesagt getan, unser Reporter vor Ort hat das ganze einmal getestet:

Wenn man vor dem „Encounter“ steht, wirkt erst einmal das Theming des ganzen auf einen, der Encounter wurde im Stil einer alten verlassenen Fabrik gehalten, es sieht ziemlich heruntergekommen aus. Es ertönt ein lautes Donnern aus dem Encounter Gebäude. Bis zu 80 Personen können auf einmal teil haben in dieser Attraktion.

Man nimmt Platz in seinem Sitz unddie Sicherheitsbügel fahren herunter, währenddessen werden die Lichtergedimmt. Es beginnt, eine Show die man nicht vergessen wird, wir wollen nun auch nicht zu viel verraten, aber eine kurze Information über die Handlung: In einem Reagenzglas wird ein Alien gezüchtet, dieses wächst und gedeiht undbricht letztenendes auch aus dem Reagenzglas aus. In der Dunkelheit treibt es jetzt sein Unwesen und erschreckt die Gäste der Show, mal fegt es einem über dem Kopf hinweg oder huscht zwischen den Beinen der Gäste durch, es ist eine aufwendig Gestaltete Inszenierung aus Show- Licht- und Toneffekten, welche die Gäste in eine andere Welt versetzt. Es gibt auch einen visuellen Höhepunkt, aber wie bereits erwähnt wollen wir euch den Spaß nicht verderben, man muss es einfach erleben.

Schaurige atmosphäre: Der Eingang zum encounter Gebäude (Bild: BR / Simon Heimbuchner)

Schaurige Atmosphäre: Der Eingang zum Encounter Gebäude (Bild: BR / Simon Heimbuchner)

Häsler ist nun auch zufrieden und teile mit: „Ich glaube nicht, dass wir uns mit der Attraktion verstecken müssen!“

Denn er wollte ein neuartiges Fahrgeschäft erschaffen und eine Innovative Idee in die Tat umsetzen. Dabei muss man immer damit rechnen, dass es einfach anfangs ein paar kleine technische Problemchen gibt. Aber diese Hürde ist nun überwunden.
Titelbild: Immanuel Rahman

 

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