Veröffentlicht am: Fr, 17 Okt, 2014
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Filmkritik: Teenage Mutant Ninja Turtles

Nach über 20 Jahren kommt nun doch das Remake der mutierten Schildkröten, kann die Neuinterpretation überzeugen oder floppen die Teenage Mutant Ninja Turtles?

Jeder der den Film „Teenage Mutant Ninja Turtles“ aus dem Jahr 1990 oder die gleichnamige Serie aus seiner Kindheit kennt, weiss, dass im gesamten Film immer wieder der Fokus auf die Rasende Reporterin April O’Neal (Megan Fox) fällt. Sie begibt sich des Öfteren in gefährliche Situationen, ist furchtlos, und immer auf der Jagd nach einer guten Story. Durch Zufall beobachtet April, wie vermummte Kreaturen in ihre Schranken gewiesen werden, doch die Kreaturen sind auch blitzschnell wieder weg.

April versucht eine Story draus zu machen, allerdings verliert sie dadurch n Glaubwürdigkeit bei ihren Kollegen. Doch sie lässt nicht locker und stößt irgendwann auf die vier Teenage Mutant Ninja Turtles: Raphael, Donatello, Michelangelo und Leonardo. Die durch eine Substanz namens Oz mutierten Schildkröten beherrschen natürlich die menschliche Sprache. Dank ihrem Meister, der Ratte „Splinter“, sind die vier kampferprobte Ninjitsu-Kämpfer und setzen sich für die Verbrechensbekämpfung ein.

Die Rasende Reporterin April O'neal

Die Rasende Reporterin April O’Neal (Megan Fox)

Um Shredder dem Bösewicht des Films das Handwerk zu legen, müssen sich die vier Schildkröten mit April verbünden. Nach anfänglichen Kommunikationsproblemen verbünden sich die vier dann auch mit April. Im Laufe der Geschichte stellen April und die Turtles fest, dass sie neben der Freundschaft auch noch eine gemeinsame Vergangenheit haben.

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Inszenierung des Films

Raphael, eine der vier mutierten Schildkröten

Raphael, eine der vier mutierten Schildkröten

Die Story des Films hält sich leider nicht ganz an die originale Serie aus den achtzigern, so kann es sein, dass man im Kino den ein oder anderen Fragwürdigen Blick eines Zuschauers sieht. Bezüglich den Abweichungen zu der Fernsehserie muss erwähnt werden, dass sich der Kinofilm mehr nach den original Comics richtet.

Man erwartet bei diesem Film auch keine Innovation, den schließlich ist er ein Remake einer über zwanzig Jahre alten Fernsehserie beziehungsweise eines Comics. Bei dieser Inszenierung dürfte die Handlung weniger eine Rolle spielen, aber ein weiteres Problem ist, dass die Story nicht gerade mitreißend erzählt wird.

Ein weiteres Manko des Films ist, dass die Zuschauer von vornherein flache Dialoge erwartet, und hier wird man auch nicht enttäuscht, was allerdings nichts schlechtes sein muss. Das Hauptproblem ist aber, dass die Turtles nicht viel Sympathie beim Publikum erreichen, sie sind zwar wie in den Comics und der Serie auf witzig getrimmt, doch fehlt einfach das gewisse etwas. So wirken die vier mutierten Schildkröten manchmal etwas steif und seelenlos.

Der Bösewicht und Feind der Turtles: Shredder

Der Bösewicht und Feind der Turtles: Shredder

Shredder wird als eine Art Transformer dargestellt und erinnert auch stark an diese. Noch weniger überzeugend wirkt allerdings der Computergenerierte Splinter, gerade bei ihm hätte man sich mehr Mühe geben müssen, damit er einfach realistischer wirkt. Deshalb gibt es einige Punkte Abzug für die CGI Animationen.

Doch die Zielgruppe des Films wird dies getrost hinnehmen, denn der Film richtet sich an zwölfjährige Kinder, die ihren Spaß haben werden. doch die erwachsenen Zuschauer sollten sich nicht so viel von dem Film erwarten, er ist einfach insgesamt etwas flach, überladen und distanziert.

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Unser Fazit

„Teenage Mutant Ninja Turtles“ versucht den Stil von damals mit einer modernen Inszenierung fortzuführen. Das Ergebnis ist einfach nur ernüchternd: Viele überladene Effekte, flache Dialoge, schlechte Animationen, Hollywood hat einfach einmal wieder in die Effekte Kiste gegriffen, und schnell einen Film für das Mainstream Publikum fertiggestellt.

Es ist sicher nicht leicht einen Film neu zu inszenieren, doch wenn man sich ein bisschen mehr Mühe gegeben hätte, wäre etwas besseres aus dem Film geworden. So ist der Film nur für Kinder interessant, Erwachsene Zuschauer sollten den Kinobesuch definitiv meiden, denn das Geld kann man sich sparen.

Wir sehen den Film als nicht empfehlenswert an und vergeben nur 2 von 10 Punkten.

Bildquellen: Paramount Pictures

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