Veröffentlicht am: Fr, 17 Okt, 2014
Maze Runner movie

Filmkritik: The Maze Runner

Mit The Maze Runner kommt der erste Teil der erfolgreichen Maze-Runner-Buchtrilogie von James Dashner in die Kinos. Dieser Film ist einfach nur gelungen, er schafft es sich von den hochkarätigen konkurrierenden Hollywoodstreifen abzuheben.

„The Maze Runner“, wurde bereits im Juli 2013 zu Ende gedreht und läuft heute, am 16. Oktober offiziell in den deutschen Kinos an. Mit Grant Pierce Myers und Noah Oppenheim, war ein noch relativ unbekanntes Autorenteam für die Adaption verantwortlich. Neben sehr jungen und aufstrebenden Darstellern, führte Wes Ball hier sein Regie-Debüt. Im Film sind einige weniger Bekannte Darsteller zu sehen, so zum Beispiel: Dylan O’Brian (Teen Wolf), Thomas Brodie-Sangster (Game of Thrones) und Kaya Scodelario (Skins).

Gefangen in mitten eines mörderischen Labyrinthes ©Twentieth Century Fox Film Corporation

Gefangen in mitten eines mörderischen Labyrinthes ©Twentieth Century Fox Film Corporation

Handlung des Films

In Mitten eines riesigen Labyrinthes, wacht Thomas (O’Brian) in einer Box auf, diese Box befördert ihn in eine von riesigen Steinmauern umschlossene Lichtung, welche von den Einwohnern nur Glade genannt wird. Die Glader, eine Gruppe von Teenagern, empfangen ihn. Sie werden durch den Aufzug mit lebensnotwendigen Utensilien versorgt, einmal im Monat kommt ein Neuankömmling in der Box mit. Thomas muss sich der Zweckgemeinschaft anschließen, alle haben eines gemeinsam, sie haben keine Erinnerungen an die Zeit vor der Ankunft, weder warum sie hier sind, noch wer sie in das Labyrinth gesteckt hat, sie können sich lediglich an ihre Namen erinnern. Die Einwohner betreten das Labyrinth

Es gibt zwar einen Ausgang, doch dieser ist gleichzeitig der Eingang in ein riesiges Labyrinth voller Geheimnissen und Fallen. Die Schnellsten unter denGladern (Runner) befinden sich tagsüber im Labyrinth, um dieses zu erkunden und zu kartografieren. Jedoch will keiner nach Sonnenuntergang im Labyrinth sein, denn dann schließen sich die Tore und noch keiner von ihnen hatte jemals eine Nacht außerhalb vonGlade überlebt. Denn im Labyrinth gibt eskäferähnliche Wesen, welche eine Art organisch-mechanische Hybridmischung sind, wird man mit dem Gift der Wesen infiziert, droht der Tod.

Doch bald ändert sich alles für die Einwohner, denn als Theresa (Kaya Scodelario), die erste weibliche Bewohnerin Glades mit der Box ankommt. Mit ihr kommt auch ein Zettel an, auf dem steht, dass Sie die letzte ist. Diese Nachricht verändert das Leben aller, denn sie ist die letzte, die in Glade einziehen wird. Nach udn nach kommen die Einwohner von Glade dem Geheimnis des Labyrinths auf die Schliche, doch die Spielregeln ändern sich sehr schnell, und ihr Wohnort mutiert schnell zur Todesfalle. Sie erfahren auch bald, wer hinter dem ganzen steckt und was sich hinter W.I.C.K.E.D verbirgt, dieses Akronym zieht sich nämlich durch das ganze Labyrinth.

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Die Kritik

Der Film basiert sehr nahe an der gleichnamigen Buchvorlage, die Adaption ist dem Team sehr gelungen und die Handlung hält sich streng an das Buch. Die Hauptfiguren in dem Film sind im späten Teenageralter, das wurde bewußt so gehandhabt und somit auf die Zielgruppe abgestimmt. „The Maze Runner“ ist nicht vergleichbar mit anderen Genrekollegen, denn er hebt sich auf angenehme Weise ab. Die Story bleibt wie bereits erwähnt dem Buch treu und weicht dessen Story nicht ab. Der Film präsentiert den Zuschauern generell eine sehr triste und düstere Stimmung.

Die schauspielerische Leistung der noch sehr unerfahrenen Schauspielern ist jedoch bemerkenswert, sie machen ihre Sache ordentlich. Newt, gespielt von Thomas Brodie-Sangster, bringt eine auffällige und bemerkenswerte Präsenz mit. Will Poulter, der den Skeptiker spielt, übernimmt somit die Rolle des Buh-Mannes im Film (Diese Rolle wurde super umgesetzt).

„The Maze Runner“ wurde mit einem Budget von ca. 30 Millionen US-Dollar sehr ansprechend gemacht, allerdings hätte man die ein oder anderen Szenen etwas besser gestalten, und einige Kamerafahrten etwas besser gestalten können. Die CGI Effekte wurden ebenfalls sehr gut umgesetzt und fügen sich gut in den Film ein.

Wir vergeben 8 von 10 Punkten, der Film ist wirklich empfehlenswert!

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