Veröffentlicht am: Mo, 27 Okt, 2014
Gefangen und gefoltert

Folter und Todesstrafe in Deutschland

 

Stellen sie sich vor, nachts klingelt bei ihnen die Polizei und sie werden verhaftet und beschuldigt eine andere Person getötet zu haben.

 

Sie wissen sie sind unschuldig und doch sprechen die Indizien gegen sie. Sie haben keinen Zeugen und mochten das Opfer nicht unbedingt, haben es in einem Streit mal beschimpft und ihm den Tod gewünscht. Sie werden eingesperrt und gefoltert, bis sie die Tat unter brutalsten Schmerzen gestehen, dann werden sie von einem deutschen Gericht zu Tode verurteilt. Kann ihnen in Deutschland nicht passieren?

Nanu, sie wollen noch nicht gestehen? Dann quälen wir sie noch etwas

Nanu, sie wollen noch nicht gestehen? Dann quälen wir sie noch etwas

 

Falsch!

 

Ein Drittel der deutschen Jura Studenten, welche in Erlangen und Konstanz befragt wurden sind für Folter und Todesstrafe. Das geht aus einer Studie hervor die der Erlanger Strafrechtsprofessor Franz Streng jedes Jahr seinen Erst- und Zweitsemester- Studenten vorlegt. Natürlich ist eine Studie in diesem kleinen Rahmen nicht repräsentativ, doch beängstigend allemal.

 

Während es in der USA nur noch in wenigen Staaten die Todesstrafe gibt, weil man dagegen in anderen Staaten erfolgreich gekämpft hat, scheint es in Deutschland immer weniger Hemmungen gegen Folter und Todesstrafe zu geben. Vor allem erschreckend dürfte sein, dass es sich um angehende Juristen handelt, die diese grausamen, menschenverachtenden Rituale ohne wenn und aber anwenden würden. Das sollte der Gesellschaft und der Politik zu denken geben.

 

Bildquelle: Bing.com

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