Veröffentlicht am: Mo, 27 Okt, 2014
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Horror Nights im Europapark in Rust vom 26.09 bis 01.11.2014

 

Wir waren bei der Vorpremiere dabei.
Was sind die Horror Nights. Grundsätzlich beginnen sie um 20.00 Uhr in der Nacht, was auch wegen der eintretenden Dunkelheit Sinn macht, die eine gruselige Atmosphäre noch unterstützt. Denn Horror Nights sind, wie die Worte schon sagen, der blanke Horror für jeden Besucher.

Teile des Europaparks werden in das Event mit eingeschlossen. Es gibt fünf Horrorhäuser, welche sich voneinander unterscheiden, aber eine Gemeinsamkeit haben, sie sind zum fürchten und gruseln bestens geeignet.

Zombies überall im Park

Zombies überall im Park

Dieses Jahr gab es, Fluch des Werwolfes, Das Labor, The Nightmare, Dead Inside 2.0 und The Crypt Reborn.

Aus urheberrechtlichen Gründen und wohl auch aus Vermarktungszwecken ist es leider verboten in den Häusern (Eigentlich sind es übergroße Zelte) zu fotografieren und zu filmen. Wir von Olivers Regionalnews versuchen trotzdem euch die Stimmung näher zu bringen. Euch aber auch Vor- und Nachteile der Veranstaltung aufzuzeigen.

Wir haben uns gestern entschieden mit dem Haus zu beginnen, welches das letzte Jahr bis zum Schluss die größte Wartezeit hatte, „Dead Inside 2.0“ Hier wird der Besucher in ein Szenario geworfen. Zombies all überall, das Team aus ca. 10 Besuchern muss versuchen, die Gegend von Untoten überfüllte Gegend so schnell wie möglich zu durchlaufen.

Wir gehörten gleich zur ersten Gruppe und hatten dadurch keine Wartezeit. Entgegen dem letzten Jahr konnte dieses Szenario dieses Mal nicht ganz überzeugen, zwar gibt es auch hier überall Blut und Zombies zu sehen, es gilt überall und besonders an den Türen und Ecken der Räume besondere Aufmerksamkeit walten zu lassen, doch die Zombies, die einen von Anfang an verfolgen (wie im letzten Jahr) waren dieses Mal nicht zu sehen. Trotzdem soweit ein gelungenes Horrorerlebnis.

Das zweite Haus für welches wir uns entschieden hatten war „Fluch des Werwolfes“, es liegt am weitesten vom Eingang entfernt und deshalb war auch hier so gut wie keine Wartezeit vorhanden. Die Haus ist vergleichbar mit einem alten verlassenen Spukhaus, indem aber doch der eine oder andere Geist vergessen wurde.

Natürlich spielt dort Heute schon gelacht?auch ein Werwolf, oder zwei, oder drei eine Rolle. Die Örtlichkeit war letztes Jahr unter der Villa bekannt und hat uns damals sehr enttäuschte. Dieses Jahr allerdings ist es um einiges besser gemacht und auch um einiges gruseliger. Fazit, sehr gelungen.

Unser nächstes Haus war, „the Crypt reborn“. Wie der Name schon vermuten lässt, gab es dieses Haus auch schon im Vorjahr. Da es, wie die letzten beiden Häuser auch im Eingangsbereich der Veranstaltung liegt, war die Wartezeit dort etwas länger. Nach 15 Minuten betraten wir das Szenario. Im Vorjahr noch enttäuscht über die Spinnen, Monster und die Umsetzung des Themas, waren wir gestern Abend umso positiver überrascht. Das Szenario führt unter anderem auch aus dem Zelt heraus, wo den Besucher Grabsteine und andere Überraschungen erwarten. Zuviel verraten möchte ich an dieser Stelle auch nicht, lasst euch überraschen.

 

Das Vorletzte Haus war mein gestriger Favorit. Im Stile von Resident Evil und der Umbrella- Cooperation ist „das Labor“ aufgebaut, Zombies hinter Plexiglasscheiben, Forscher der von einem Zombie angegriffen wird und die Besucher mit dem Zombie im Schlepptau um Hilfe anbettelt, Durchquerung eines Lagerraums mit einem Riesenzombie und so weiter. Detailtreue und Szenario überzeugen voll und ganz.

Mein Tipp, lasst euch in diesem Haus etwas mehr Zeit, denn es gibt sehr, sehr viel zu sehen. Für Horrorfans ein absolutes Mekka.

Zuletzt stand, „the Nightmare“ auf dem Programm. Hier war die Wartezeit dann schon 30 Minuten, doch auch diese Zeit lohnt sich. Hier ist ein Teil des Hauses stockdunkel, man muss sich unter anderem durch einen Raum durchdrücken in dem man gar nichts sieht, von beiden Seiten her kommt Folie die mit Luft an den Körper gedrückt wird, es wird dadurch sehr eng. Tentakeln die aus der Wand kommen und mehr.


Was eben die Horror Nights auch noch ausmacht ist, dass einen auf dem ganzen Gelände auf dem sie stattfinden Monster und Untote begegnen können und nicht nur in den Häusern, wehe dem, der da Angst hat. Ob das der Zombie mit der Kettensäge ist, Sukkubus mit Werwolf, Clowns oder sonstige Monster, die Atmosphäre ist einfach sehr toll.

Für Freiluft- Zombis gibt es auch ein Extra Areal an dem sie vermehrt vorkommen. Die Scarezone „End of Days“ und die Scarezone „Zombie Arrival“.

Für 14- 25 Euro (Je nach Tag) Eintritt ist man dabei. Wir haben unsere Tickets übers Internet gebucht. An der Abendkasse zahlte man gestern 16 Euro Eintritt. Jahreskarteninhaber und Mitarbeiter des Europaparks durften sich um 7 Euro einen Abend lange gruseln.
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Für 25 Euro kann man sich einen sogenannten Express – Pass zulegen. Wie es der Name schon vermuten lässt, kommt man mit so einem Pass ganz nach vorne in der Warteschlange. Langes Anstehen gehört damit der Vergangenheit an, was gleichzeitig auch der Vorteil dieses Passes (eigentlich ist es ein Ticket) ist.


Nachteil ist allerdings, der Pass zählt nur für jedes der fünf Horrorhäuser einmal, was uns auch gleich zum nächsten Nachteil kommen lässt. Mit 25 Euro ist dieser Pass in meinen Augen deshalb viel zu teuer, wenn man bedenkt, dass man maximal 10 Minuten in einem der Horrorhäuser verbringt. Noch ein Nachteil des Express- Passes zeigte sich gestern. Während ich mir die 25 Euro sparte, nahm sich mein Begleiter einer dieser Teile.

Vermutlich durch die Tatsache, dass es sich um eine Vorpremiere handelte und vielleicht auch durch das nasskalte Wetter, waren die Wartezeiten an den Häusern auch für den Normalsterblichen ohne Pass von 1 Minute bis 30 Minuten (das letzte Haus hatte es in sich). Somit hatten wie alle Häuser schon kurz nach halb zehn Uhr durch. Bedeutet, man muss selbst einschätzen, lohnt sich so ein Quick- Pass oder nicht. In diesem Fall gestern, 25 Euro aus dem Fenster geworfen, leider sind die Pässe auch datumsgebunden.

Trotzdem kann der Express- Pass sehr vorteilshaft sein, am Jahr zuvor hatten wir ohne Express- Pass bis zu 1 ½ Stunden Wartezeit und letztendlich gar nicht alle Horrorhäuser (zumindest ich) anschauen können. Wegen dem riesigen Besucherandrang in dieser Nacht 2013 wurde der Einlass in die Häuser dann auch von 23.00 Uhr auf 24.00 Uhr verlängert.


So oder so, Planetinsight wünscht viel Spaß beim Gruseln auf den Horror Nights beim Europapark in Rust.
Bildquelle: Facebookseite „Olivers Regionalnews“

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