Veröffentlicht am: Di, 9 Dez, 2014
CDU Parteisitz in Berlin

Köln: Gesundheitsminister Gröhe verzichtet auf eine CDU-Präsidiumskandidatur

 

Aus Rücksicht auf den Frauenanteil an der Parteispitze, zog Gesundheitsminister Hermann Gröhe (54) seine Kandidatur für das CDU-Präsidium zurück.

Das Frauenquorum von einem Drittel wurde verfehlt; aus diesem Grund erklärte man den ersten Wahlgang an der heutigen Kampfabstimmung auf dem CDU-Parteitag in Köln für ungültig. Neben der saarländischen Regierungschefin Annegret Kramp-Karrenbauer wurde auch die einzige Frau im Spitzengremium Gesundheitsstaatssekretärin Emine Demirbürken-Wegner nicht gewählt. Nach einer CDU-Satzung wird der erste Wahlgang für ungültig erklärt, wenn das Quorum nicht eingehalten werden kann. Das Quorum zählt nur für den ersten Wahlgang und muss anschließend nicht mehr berücksichtigt werden. Demzufolge hätte Gröhe im zweiten Wahlgang zwar Chance auf das Präsidium gehabt, verzichtete dann allerdings auf eine erneute Kandidatur und begründete dies mit der Wichtigkeit der Frauenquote an der Parteispitze.

Bildquelle: impulse.de

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