Veröffentlicht am: So, 4 Jan, 2015
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Filmkritik, Kinofilm „Herz aus Stahl“ FSK 16, 134 Minuten, Action/ Kriegsfilm

 

 

Bundesstart

„Ich dachte du wärst tot“, „der Teufel beschützt seinesgleichen“.

 

Der Film zeigt Brad Pitt als Kommandant einer Panzerbesatzung im zweiten Weltkrieg. Hart, kompromisslos, mit teilweisen rohen und brutal, blutigen Szenen versucht der Film den Zuschauer von der ersten Minute ab in den Bann zu ziehen. Der „totale Krieg“ wurde von Hitler ausgerufen. Frauen, Kinder und hartgesottene SS- Kämpfer versuchen den Vormarsch der Amerikaner zu verhindern. Vaterlandsverräter und Desserteure werden an den Straßenrändern aufgeknöpft. Eine in Afrika, Italien und der Normandie bewährte Panzerbesatzung hat mittlerweile Deutschland erreicht. Privat Norman, normal ein Bürohengst, der noch nie Dienst an einer Waffe gemacht hat, soll als Neuling die Maschinenkanone des Panzers übernehmen. Nach und nach taucht die Besatzung in die Kriegswirren und den brutalen Wahnsinn des Nazi- Deutschland ein. Gefühle und Menschlichkeit haben hier keinen Platz, es geht nur noch um töten oder getötet werden. Dann entschließt sich die aufgeriebene Panzereinheit (von fünf Panzern ist nur noch einer übrig) mit den Hauptdarstellern eine strategisch wichtige Kreuzung gegen eine SS- Einheit mit 300 Soldaten zu verteidigen (siehe auch die Anlehnung an den Filmtitel 300).

Die Helden

Die Helden

 

Fazit: „Herz aus Stahl“ ist ein sehr fesselnder Film mit einer hochkarätigen Darstellerbesetzung. Nicht nur Brad Pitt, sondern auch „Walking Dead“- Star Jon Bernthal oder auch Shia Le Beouf (Transformers) als Bible u.a. überzeugen in ihren Rollen. Leider hat der Film die eine oder andere Länge in der auch weniger Action zu sehen ist, sondern viel geredet wird. Oberflächige Witze, die nicht immer passend sind und die ständigen „Krauts“ lassen den Film dann doch etwas vorurteilsbelastet rüberkommen. Die Bilder und Szenarien sind allerdings sehr identisch und realitätsnah dargestellt, sieht man von Kleinigkeiten wie roter oder grüner Geschosse a la Lichtschwerter bei den Jedirittern ab. Allerdings hat das auch Vorteile, weil man Geschosse und Treffer doch besser nachvollziehen kann. Der Film ist äußerst brutal und geizt auch nicht mit blutigen Szenen. In der FSK 16 Freigabe sieht man deshalb auch vermutlich einige Szenen nicht. Für Fans von Kriegsfilmen ein Muss, für alle anderen reicht es auch in sich irgendwann einmal in einer Videothek auszuleihen. Wir geben dem Film 7 von 10 möglichen Punkten.

 

Bildquelle: Bing.com

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