Veröffentlicht am: So, 20 Dez, 2015
Hertha schlägt Mainz in einem überlegenen Spiel

Fußball Bundesliga, 17. Spieltag- die Sonntagsspiele: Hertha besiegt Mainz, Zehn Gladbacher kämpfen Darmstadt nieder

Hertha BSC- Mainz 05, 2:0
Der Tabellendritte legte los wie die Feuerwehr. Berlin von Beginn an komplett überlegen. Überforderte Mainzer schafften es bis zur 34. Minute ein Gegentor zu vermeiden, dann war es soweit.

Überlegene Berliner schlagen Mainz

Überlegene Berliner schlagen Mainz

Ibisevic legte den Ball für Darida ab, der ließ Bungert ins Leere grätschen und schloss aus 22 Metern mit seinem Hammer trocken ab. Karius, im Tor der Mainzer, war da chancenlos. Hertha hatte auch nach der Führung alle im Griff und ließ die Mainzer nicht zur Entfaltung kommen, die von Beginn an ihre Linie suchten. Auch in der zweiten Halbzeit, die Hauptstädter klar die bessere Mannschaft. Nur neun Minuten nach Wiederbeginn auch mit dem 2:0 und der Entscheidung.

 

De Blasis im Mittelfeld mit einem Ballverlust und Hertha mit dem schnellen Konter über Ibisevic. Dessen Zuspiel verwertete Kalou aus 17 Metern mit einem knallharten Schuss, Wieder hatte Karius keine Chance. Mainz nach dem zweiten Tor dann etwas offensiver, aber das Spiel war längst für die Berliner gelaufen, die erfolgreich Platz drei verteidigen und auch auf einem Champions- League- Platz überwintern werden. Mainz hingegen fällt auf Platz 8.

 

Borussia Mönchengladbach- Darmstadt 98, 3:2

Gladbach zuletzt wettbewerbsübergreifend mit drei hohen Niederlagen und 13 Gegentoren, begann verhalten, die Gäste hingegen witterten ihre Chance. Bis zur elften Minute dauerte es dann auch, bis Gladbach Zugriff aufs Spiel bekam und den ersten vielversprechenden Angriffsversuche hatte, doch der Schuss von Lars Stindl aus 20 Metern stellte kein Problem für den Gästetorwart dar.

Schuster punktet mit seinem Team auch in Gladbach

Schuster verliert mit seinem Team in Gladbach

Auf der anderen Seite ließen die Lilien den Ball sicher durch die eigenen Reihen gleiten und warteten auf Konter. Trotzdem hatten die Gastgeber durch Raffael die nächste Chance, sein Abschluss vom Sechzehner ging jedoch wenige Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (24.). Auf der anderen Seite dann Einwurf von Garic auf Wagner, der verlängerte mit dem Kopf auf Heller. Frei vor dem Tor stehend markierte der mit dem Innenrist aus zehn Metern die Darmstädter Führung (28.). Ein Wirkungstreffe, was sich durch viele Abspielfehler im Spielaufbau widerspiegelte. In der 37. Minute dann Platzverweis für Xhaka. Beim Gladbacher Kapitän lagen die Nerven blank. Er ließ sich nach einem Foul von Niemeyer an ihm zu einer Tätigkeit hinreißen und bekam zurecht glatt Rot.

 

Für die Gastgeber schien das ein Weckruf gewesen zu sein, denn Stindl erzielte mit seinem Weitschuss aus sechzehn Metern kurz vor der Pause den Ausgleich. Nur Sekunden darauf ein böses Foul von Stindl, für das er NUR die Gelbe Karte sah, obwohl er Gondorf von der Seite klar in die Beine trat, der Ball war hier weit und breit nicht in der Nähe, Glück für den Torschützen. Die Führung für Borussia dann gleich nach der Pause durch Nordtveit (51.). Doch Darmstadt schlug zurück. Sandro Wagner vollendete nach Vorarbeit von Heller zum Ausgleich (67.).  Vier Minuten vor Ende der Partie die erneute Führung von Gladbach durch Wendt, nach Vorarbeit von Stindl. Dabei blieb es dann auch bis zum Ende. Darmstadt fällt auf Rang 13, die Borussia überwintert auf Platz 4.

 

VFB Stuttgart- VFL Wolfsburg, 3:1

Im Samstagabend- Spiel gelang dem VFB endlich der lang ersehnte Befreiungsschlag gegen letztendlich enttäuschende Wolfsburger.

 

Aufatmen in Stuttgart nach dem Sieg gegen Wolfsburg

Aufatmen in Stuttgart nach dem Sieg gegen Wolfsburg

Dabei sah es zu Beginn des Spiels gar nicht nach einem Sieg der Schwaben aus. Maximilian Arnold brachte den VFL in der 14. Minute mit seinem zweiten Saisontor in Führung. Doch Stuttgart konnte das Spiel noch vor der Halbzeit durch Tore von Divadi (22.) und Kostic (31.) drehen. Erneut Didavi war es nach dem Seitenwechsel vorbehalten mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag das Match zu entscheiden (47.). Durch den Sieg klettert der VFB auf einen Nicht- Abstiegsplatz (15.) Wolfsburg hingegen fällt aus den internationalen Rängen (Platz 8)

 

Stimmen zum Spiel:

 

Jürgen Kramny (Trainer Stuttgart): „Der Rückstand hat uns nur kurz beeindruckt, dann kam Daniel Didavi mit seinem Zauberfuß. Wir hatten super Umschaltsituationen, genau das, was wir wollten. Wir haben bis zum Schluss verteidigt, wie es sich gehört. Es war ein Sieg des Willens. Wir sind alle froh, dass wir das Jahr über dem Strich abschließen, alles andere klärt sich im Laufe des Sonntags.“

 

Dieter Hecking (Trainer Wolfsburg): „Der VfB hat verdient gewonnen, wir haben sehr gut begonnen, das Tor spielt uns in die Karten. Danach haben wir den VfB förmlich eingeladen, der VfB hat unsere Nachlässigkeiten rigoros genutzt. In der zweiten Halbzeit haben wir nochmal alles versucht, aber wir brauchen uns nicht zu beschweren. Das Spiel war ein Spiegelbild unserer Vorrunde. Wir sind zu inkonstant.“

Bildquelle: Bing.com, Spox.com

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